Warenkorb

Schliessen

Frequently Bought Together:

🌲🌲 Nur am Green Friday Weekend pflanzen wir 2 statt 1 Baum pro Produkt! 🌲🌲
123‘456
DeutschFrançaisEnglish

Corona – Atempause für die Natur

Gepostet am 22 Mai 2020

Klar, die Coronakrise trifft uns alle und soll sobald als möglich überstanden sein. Und dennoch brachte Corona durch ihren das Leben verlangsamenden Effekt eine positive Wirkung auf die Natur. Was lernen wir daraus?

Corona

Das Coronavirus hält Bevölkerungen weltweit in Schach und regelrecht unter Verschluss. Die Auswirkungen der Pandemie sorgen für zum Teil besorgniserregende Sterblichkeitsraten und damit für unfassbares individuelles Leid. Nicht zu unterschätzen sind die Folgen für die Wirtschaft, die ebenfalls jeder Einzelne letztlich zu spüren bekommt. Inmitten der Hiobsbotschaften gibt es jedoch auch viel Erfreuliches zu berichten – wenn auch nicht direkt für Menschen, sondern für die Natur.

Weltweiter Rückgang der Schadstoffemissionen

Schon wenige Wochen nach den ersten Fällen und dem Lockdown in Wuhan waren die Folgen aus dem Weltall deutlich sichtbar. Der Himmel über China war auf einmal wieder blau. Das gleiche konnte überall dort beobachtet werden, wo Luftverschmutzung ein sichtbares Problem ist. Erklärlich ist es mit dem Herunterfahren der Industrie, die nun nicht mehr auf mobile und günstige Arbeitskräfte zurückgreifen kann.

Doch auch dort, wo der Smog den Menschen nicht den Atem verschlägt, gehen die Emissionen zurück. Da ein Grossteil der Menschen weltweit zuhause bleibt, ist die individuelle Mobilität mancherorts fast auf null gesunken, auch Logistik und Tourismus finden derzeit kaum noch statt. Flugzeuge bleiben am Boden, auch der globale Schiffsverkehr leidet unter den Quarantäne-Vorschriften.

Die Folge: Der CO2-Ausstoss in diesem Jahr liegt um 5% niedriger als im Vorjahr – um zu verstehen, wie viel das ist, muss man sich vergegenwärtigen, dass die Emissionen trotz aller Beteuerungen von Regierungen und Industrie bislang alljährlich um 1% gestiegen sind. Nun macht eine Schwalbe – oder 5% – noch keinen Sommer, doch den Klimarettern gibt die Coronakrise wertvolle Zeit.

„Urlaub“ für die Tierwelt und mehr regionale Einkäufe

Auch für die Tierwelt ist der Rückzug des Menschen ein Segen. Scheue Wildtiere wagen sich in die Innenstädte, vermutlich verwundert über die plötzliche Abwesenheit menschlicher Aktivitäten. Delfine spielen in der Lagune von Venedig, ein Rehbock wurde in Ligurien beim Spaziergang an der Strandpromenade und einem Bad im Meer gefilmt.

Auch bei den Verbrauchern setzt ein Umdenken ein, denn das Virus offenbart die Schwächen langer, allzu langer Lieferketten. Mehr und mehr Kunden beginnen, sich für Produkte aus der eigenen Region zu interessieren – denn selbst wenn importierte Waren noch immer verfügbar sind, die Preise sind bereits gestiegen, und viele Menschen wollen nicht mehr zu konserviertem Obst und Gemüse greifen, das um die halbe Welt gereist ist, auch wegen Corona.

Viel Potenzial für Änderungen

Dass sich vieles schlagartig ändern kann, wenn man muss – das ist wohl die deutlichste Lehre aus der Pandemie, die noch lange nicht überstanden ist. Überdies haben die Menschen mehr Zeit zum Nachdenken gehabt. Dabei wurden auch die eigenen Lebens- und Konsumgewohnheiten in vielen Fällen unter die Lupe genommen. Denn die Sterblichkeit anderer, die uns früher weniger interessiert hat, durch Bürgerkriege, Hungerkatastrophen, Migration, rückt uns nun auf den Leib. Selbst mit vergleichsweise geringen Sterblichkeitsraten, verglichen mit der Spanischen Grippe vor rund hundert Jahren, lässt das Coronavirus viele sich darauf besinnen, was wirklich zählt. Neben der Gesundheit, der Familie und den Freunden ist das vor allem die Natur und ihre Reichtümer, die man jetzt umso mehr schätzt, wenn man sich aus dem Lockdown wieder hervorwagen kann. Mit entsprechendem Willen können Bürger und Regierungen dazu beitragen, dass die Ausnahmesituation Corona-Pandemie zum Lehrstück für die Zukunft wird – damit diese Zeit in 50 Jahren vielleicht rückblickend zu einem wichtigen Wendepunkt in unserer Geschichte wird.

NIKIN möchte Veränderung gestalten – und zum Nachdenken anregen

Obwohl wir uns bei NIKIN vor allem mit nachhaltigen Materialien der Modeindustrie befassen und gegen die globale Waldabholzung ankämpfen, ist es wichtig, auch in anderen Lebensbereichen nachhaltig zu denken. Wir wollen die Menschen motivieren, ihren Lebensstil zu überdenken und ihn womöglich nachhaltiger zu gestalten.

Zum Warenkorb hinzufügen Momentan ausverkauft