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Bald ist wieder Weihnachten: diesmal mit nachhaltigem Baum?

Gepostet am 22 November 2019

Es sind nur noch wenige Wochen bis Weihnachten und die Vorbereitungen für das Fest der Freude sind schon in vollem Gange. Köstliche Weihnachts-Guezli und hoffentlich viel Schnee sorgen für das perfekte Ambiente – doch für die Krönung muss da doch noch ein frohgeschmückter Baum her. Aber wie nachhaltig sind eigentlich unsere Weihnachtsbäume?

Weihnachtsbaum

Wie das schönste Weihnachtssymbol nachhaltiger werden kann

Weihnachten steht vor der Tür, und damit die Vorfreude auf das Fest – einschliesslich der Dekoration des Hauses. Der Weihnachtsbaum ist dabei ein geliebter zentraler Bestandteil. Schon als Kinder haben wir uns auf das Aufstellen und Schmücken des Baumes gefreut, und als Erwachsene möchten wir unseren Kindern dieselbe Freude bereiten. Ganz davon abgesehen, wie viel Licht und Farbe der geschmückte Baum während der kältesten Monate ins Haus bringt. Aber ist der Weihnachtsbaum eigentlich ein christliches Symbol?

Woher kommt der Brauch, den Baum zu schmücken?

Der Weihnachtsbaum, das wird wenige überraschen, ist nicht christlich – tja, in der Bibel kommt er auch nicht vor! Wie viele „christliche“ Symbole ist er heidnischem, aber überaus populärem Brauchtum entlehnt. In diesem Fall ist das Immergrün der Nadelbäume ein Symbol für den Fortbestand und die Regenerationskraft der Natur in einer Jahreszeit, in der draussen alles unter dem Schnee begraben liegt. Das frische Grün weist auf den kommenden Frühling hin. Ein schönes Symbol also, das sich gut mit dem Auferstehungs-Versprechen des Christentums verknüpfen lässt. Leider werden die „Lebensbäume“ weltweit gnadenlos konsumiert.

Wo wächst unser Weihnachtsbaum?

Die Tanne, die wir zum Fest schmücken, ist ein Konsumgut wie viele andere auch. Weihnachtsbäume werden in Plantagen, also ausgedehnten Monokulturen, gezüchtet. Die jungen Bäume wachsen einige Jahre unter ihren „Altersgenossen“. Haben sie dann die gewünschte Grösse erreicht, werden sie abgeholzt, kommen in den Verkauf, werden geschmückt – und nach wenigen Tagen wieder entsorgt. Angesichts der Bedrohung der Wälder weltweit eine Praxis, die immer fragwürdiger wird und vielen die Freude am geschmückten Baum hinterfragen lässt. Zum Glück geht es auch anders. Mit alternativen Weihnachtsbäumen.

Die nachhaltigen Alternativen zu abgeholzten Tannen

Wer nicht mehr auf einen kurzlebigen und dann „verbrauchten“ Baum zurückgreifen möchte, hat zum Glück viele Möglichkeiten. Dazu gehören Sträusse oder Gestecke aus Tannenzweigen oder anderen Nadelhölzern vom lebenden Baum, die man ohne Schaden entnehmen kann. Ihr Vorteil: sie tragen den Tannenduft der Weihnachtszeit ins Wohnzimmer.

Auch ein ganzer Baum darf es sein – aber mit Wurzeln. Ob man die Topf-Tanne kauft oder mietet, ist eine weitere Frage. Lebendige Bäume zu mieten ist anderswo längst möglich, macht sich in Europa aber nur langsam breit. Wer einen Garten hat, kann sich freuen, denn dann kann man die Gartentanne vor dem Wohnzimmerfenster schmücken und sich jedes Jahr von neuem an einem wachsenden, vitalen Baum freuen.

Städter ohne Garten haben diese Möglichkeit nicht. Da darf man auch künstliche Bäume in Erwägung ziehen. Es gibt hübsche, naturgetreue Plastiktannen, die man nach Gebrauch zusammenklappen und bis zum nächsten Fest verstauen kann. Nun ja, Plastik... aber immer noch besser als jedes Jahr einen Nadelbaum auf dem Gewissen zu haben. Die festlichen Polymer-Bäume halten ja schliesslich auch ewig.

Alternativ kann man künstliche Bäume vom Designer nutzen. Aus nachhaltigem Holz, Edelstahl oder Schmiedeeisen gestaltet, sind sie oft reizvoll, wenn auch eher etwas für Freunde minimalistischer Einrichtung.

Weihnachtsbaum Metall

Und wer sich dem Konsum gänzlich verweigern will, kann auch die Wohnzimmerpflanze dekorieren – alles schon vorgemacht, beispielsweise in Australien, wo ein geschmückter Eukalyptus als „grösster Weihnachtsbaum der Welt“ Rekordgeschichte schrieb. Es gibt immer mehr als eine Möglichkeit, festlichen Glanz ins eigene Zuhause zu bringen. Auch ohne dafür einen Baum zu fällen.

Weihnachtsbaum: Echt oder künstlich? Oder gar keiner?

Wie man sieht, kann man es sich zu Weihnachten gemütlich machen, ganz nachhaltig und trotzdem schön. Wie die eigene Fest-Deko ausfällt, ist immer Geschmackssache. Auf Tannenzweige und Nadelduft muss man nicht unbedingt verzichten, und im Zweifelsfall ist ein wiederverwendbarer Plastikbaum besser als 15 oder 20 gefällte Tannen. Wie weit man bei der verantwortungsvollen Gestaltung des Weihnachtsfestes gehen möchte, ist dem Einzelnen überlassen.

Wir von NIKIN wollen Denkanstösse geben. Denn obwohl wir uns vor allem mit nachhaltigen Materialien der Modeindustrie befassen, ist es uns wichtig, im Kampf gegen die globale Waldabholzung einen Beitrag zu leisten. Deshalb wollen wir unsere Kunden motivieren, ihren Lebensstil zu überdenken und ihn womöglich nachhaltiger zu gestalten – auch zu Weihnachten. In diesem Sinne: Frohes Fest!

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