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Wetter und Klima – Interaktionen und menschlicher Einfluss

Gepostet am 04 August 2019

Wetter und Klima – zwei nicht zu verwechselnde oder gleichzustellende Begriffe. Eines ändert sich jeden Tag und das andere befindet sich zurzeit in einem problematischen Umschwung. Was ist jetzt was und welches beeinflusst das andere? Wetter und Klima in der Übersicht.

Climate and Weather

Wetter und Klima sind in aller Munde, nicht zuletzt dank der zunehmenden Proteste, die sich den Klimaschutz zum Ziel gesetzt haben. Auswirkungen des Klimawandels bekommen wir alle zu spüren. Nicht nur in den Wüstengebieten der Welt, auch auf der Nordhalbkugel wird das Wetter wärmer und trockener. Die Folgen sind fatal. Hier soll es darum gehen, was Wetter und Klima ausmacht und was jeder von uns tun kann, um die drohende Erderwärmung doch noch aufhalten zu helfen.

Was ist Klima, was ist Wetter?

Wenn wir vom Wetter sprechen, meinen wir damit die meteorologischen Phänomene, die unseren Alltag ausmachen. Wetter ist die tagtägliche „Materialisierung“ des Klimas, wenn man so will. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir von „schönem“ oder „schlechtem“ Wetter sprechen, von Sonnenschein, Stürmen oder Winterkälte.

Klima – das bezeichnet die langfristige meteorologische Entwicklung. Über Jahre, Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte beobachtet, werden Trends offenbar. Von „Klima“ spricht man, wenn man Zeiträume von mehr als 30 Jahren unter die Lupe nimmt. Neben historischen Eiszeiten und Warmzeiten können befristetet Verschlechterungen des Klimas beispielsweise durch extreme Vulkanausbrüche beobachtet werden. Anhand der historischen Daten erstellen Wissenschaftler Prognosen für zukünftige Entwicklungen.

Wie betrifft uns das Klima, und wandelt es sich tatsächlich?

Die Auswirkungen von Wetter und Klima beeinflussen das Leben auf allen Kontinenten unseres Planeten. Nur eine verhältnismässig ausgewogene Verteilung von Sonne und Regen, Hitze und Kälte, sorgen für optimale Lebensbedingungen für Tiere, Pflanzen – und Menschen. Das Klima beschert uns unser tägliches Wetter und damit auch die Möglichkeit, unsere Umwelt zu bewohnen und zu gestalten. Dass sich das Wetter kurzfristig ändert, ist vollkommen normal und sogar notwendig. Das Klima jedoch sollte längerfristig verhältnismässig stabil sein. Davon hängt immerhin ab, wie gut wir uns in unserer natürlichen Umgebung einrichten.

Leider zeigen die Daten der letzten Jahrzehnte an, dass sich die Erde zunehmend erwärmt. Seit 1997 verzeichneten die Messungen der NASA die zehn wärmsten Jahre überhaupt – zumindest während des vergangenen Jahrtausends. Die beständige, schleichende Erwärmung verändert natürlich auch das Wetter. Was für Nordeuropäer zunächst attraktiv scheint – mehr Wärme, mehr Sonne – hat fatale Folgen. Heisse, trockene Sommer sorgen für Missernten, Böden trocknen metertief aus, mangelnde Niederschläge bewirken, dass sich auch in der kühlen Jahreszeit die Talsperren nicht mehr ausreichend füllen. Gletschereis schmilzt und wird nicht neu gebildet. Wetterphänomene wie Wirbelstürme, eigentlich etwas, was wir mit den Tropen verbinden, treten immer häufiger auch in zuvor „gemässigten“ Regionen auf.

Hitze und Trockenheit haben entsetzliche Folgen

Sommer werden also immer wärmer und trockener, Winter werden milder. Schlimme Folgen der Trockenheit: es kommt immer häufiger zu Waldbränden. Die kleinste Fahrlässigkeit führt dazu, dass Millionen Hektar Wald verloren gehen – 2018 war diesbezüglich eines der schlimmsten Jahre der jüngeren Geschichte. Und was wir uns alle vor Augen halten sollten: das ist erst der Anfang. Der Klimawandel ist längst da, er wird uns weiterhin begleiten, und es ist allerhöchste Zeit, ihn zumindest drastisch abzumildern.

Was verursacht die Erderwärmung, und was können wir dagegen tun?

Die Hauptverursacher des Klimawandels sind Emissionen wie CO2 und Methangas. Grossverursacher beim Schadstoffausstoss sind natürlich Industrien, aber auch die Massentierhaltung, die für enormen Biogasausstoss sorgt. Allerdings tragen wir alle dazu bei, dass das so ist – und wir alle können etwas dafür tun, dass sich das bessert.

Unser CO2-Fussabdruck setzt sich aus vielen verschiedenen Bestandteilen zusammen. Der Konsum von Artikeln, die unter Produktion von CO2 hergestellt wurden, trägt ebenso dazu bei wie häufiger Fleischkonsum, insbesondere von Produkten aus der Massentierhaltung. Auch Kreuzfahrtschiffe und Flugreisen setzen das Klima unter Druck!

Das Abholzen von Wäldern, die ja CO2 in Sauerstoff umwandeln, beschleunigt die Erwärmung des Planeten zusätzlich – vor allem in den „grünen Lungen“ unserer Welt, etwa in Südostasien und im Amazonasbecken. Neben der Bedrohung durch den Klimawandel müssen die dort beheimateten Tiere, Pflanzen und Menschen den Verlust ihres Lebensraumes hinnehmen.

Jeder kann mitmachen!

Beim Klimaschutz kann jeder mitmachen – wir von NIKIN spenden mit jedem bei uns gekauften Produkt für das Pflanzen eines Baums über unseren Partner OneTreePlanted. Die Tätigkeit von Organisationen wie OneTreePlanted trägt dazu bei, dass sich die Wälder der Erde wieder erholen können.

Das ist gut, aber natürlich reicht es längst nicht. Jeder kann und sollte mitmachen. Augen auf im Alltag, mehr bewusster Umgang mit den eigenen Konsumgewohnheiten und Ansprüchen, das bewirkt eine Menge! Wenn jeder mitmacht, geschieht Klimaschutz sofort!

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