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Andere Länder, andere Sitten: Weihnachtsbräuche der Welt

Wenn die Tage kürzer werden, wird hierzulande der Weihnachtsschmuck hervorgeholt. Adventskranz und Weihnachtsbaum, Bescherung und Weihnachtslieder gelten als typische Bestandteile des Festes. Tatsächlich ist das, was wir als weihnachtliche Tradition empfinden, heidnischen Ursprungs – und anderswo feiern Menschen das Fest ganz anders.

Wer beim Blick auf den Kalender zweimal nachdenkt, merkt sofort, dass da etwas nicht aufgeht – denn die Heiligen Drei Könige, die das Jesuskind nach der Geburt verehren, werden kaum bis Anfang Januar in der Zeitschleife gesteckt haben. Tatsächlich ist das Dreikönigsfest das «echte» Weihnachten – also der Tag, an dem die Ostkirchen noch heute die Geburt Christi feiern.

Was macht Weihnachten im Dezember?

Die Verlegung des Festes auf die drei Tage des 24. bis 26. Dezember war nicht zuletzt eine clevere Marketing-Strategie des frühen Christentums, denn zu dieser Zeit feierte das heidnische Rom den Sol Invictus, den unbesiegten Sonnengott, der nach dem kürzesten Tag des Jahres buchstäblich wieder auf dem aufsteigenden Ast war. Nördlich von Rom feierten germanische und keltische Völker zu just diesem Anlass mit ganz ähnlichen Gründen. Diese Popularität machte sich die frühe Kirche zunutze.



Bis ein geschmückter Weihnachtsbaum oder der «typische» Weihnachtsmann hinzukamen, sollte es jedoch noch viel länger dauern – und nicht allerorts gelten diese Bestandteile als unverzichtbar. Auch die Vorstellung von Weihnachten als einem Fest im Kreis der Familie gibt es nur wenig länger als hundert Jahre. Wie haben sich die Weihnachtsbräuche bei unseren näheren und ferneren Nachbarn entwickelt?

  • Bulgarien und Polen: Fleischlos fromm feiern die Nachbarn im Osten, mit einer üppigen Auswahl an vegetarischen Gerichten, die als typische Weihnachtsleckereien gelten und im Kreis der Familie verputzt werden.

  • Ukraine: Dekorationen in Form von Spinnweben ersetzen in der Ukraine die Ornamente, die hierzulande wie Sterne oder Schneeflocken gestaltet sind. Grundlage des Brauchs ist die Legende um eine arme Frau, die sich den Baumschmuck nicht leisten konnte und sich über die frostüberzogenen Spinnweben freuen durfte.

  • Japan: Weihnachtsessen bei Kentucky Fried Chicken ist der langanhaltende Erfolg einer Werbekampagne, mit der die US-amerikanische Fast-Food-Kette es schaffte, sich als DER Ort für die Feiertage zu etablieren.

  • Spanien: Das Ereignis des Jahres ist in Spanien die auch bei uns inzwischen bekannte große Weihnachtslotterie El Gordo. Der enorme Jackpot macht einige Auserwählte alljährlich sehr glücklich, die Ziehung wird mit Spannung erwartet.

  • England: Mancherorts wird noch immer im Kamin der Yule-Log angezündet – ein solides großes Holzscheit, dessen Verbrennen wohl heidnische Ursprünge hat.

  • USA: Gurken als Glücksbringer werden als Ornament irgendwo am Christbaum versteckt. Wer die ausgefallene Deko findet, hat angeblich Glück oder bekommt ein zusätzliches Geschenk.

Weihnachten bringt Licht in die dunkelste Jahreszeit

Ganz gleich, auf welche Weise Menschen in aller Welt Weihnachten feiern oder auch die Wintersonnenwende – immer steckt dahinter der Wunsch, dem Jahr, das sich neigt, und den nun sehr kurzen Tagen Licht und Wärme einzuhauchen. Das gelingt mit Beleuchtungen und Dekorationen, in denen Farben wie Rot und Grün dafür sorgen, dass uns warm ums Herz wird – und natürlich auch durch herzhafte Mahlzeiten und den gemeinsamen Genuss im Kreis von Freunden und Familie.

Wie und wann feierst du "Weihnachten"? Schreib uns!

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