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Der Regenwald – die Lunge der Erde

Gepostet am 05 April 2019

Weltweit wird immer mehr Regenwald gerodet - die Folgen sind drastisch. Denn mit dem Wald verschwinden nicht nur Pflanzen und Lebewesen, sondern auch viele andere existenzielle Dinge, wie die Luft, die wir täglich atmen.

 

Rain Forest

 

Tropische Wälder sind Schatzkammern

Tropische Wälder ziehen sich rund um den Äquator über die Landmassen des Planeten. Sie sind komplexe Biotope, die noch immer für Menschen in vielen Bereichen kaum zugänglich und damit auch längst nicht vollständig erforscht sind. Damit ist auch noch nicht in vollem Umfang abzusehen, was der Regenwald für unseren Planeten leistet. Gute Gründe, Regenwälder zu bewahren, gibt es jedoch schon nach dem jetzigen Stand unserer Kenntnisse eine ganze Menge.

  • Heimat von Tieren und Pflanzen
  • Pharmazeutische Schatzkammer
  • Klimaregulator
  • Wasserspeicher

So sind Regenwälder die Heimat von ungefähr zwei Dritteln der Tier- und Pflanzenarten unserer Erde. Wir kennen noch längst nicht alle Arten, die unter tropischen Blätterdächern gedeihen, aber bereits jetzt wird ein Viertel aller Arzneien aus Substanzen hergestellt, die zur Flora tropischer Regenwälder gehören.

Global ist der Regenwald massgeblich beteiligt an der Stabilisierung des Klimas und des Grundwassers. Regenwälder binden CO2, das bei der Brandrodung freigesetzt wird und damit zur Erderwärmung beiträgt. In wie weit der Regenwald die Ausprägung des Golfstroms beeinflusst, kann noch nicht abgesehen werden. Fest steht – ohne die Feuchtbiotope am Äquator würde es in Europa unangenehm kalt. Ein Klimawandel durch das Verschwinden des Tropenwaldes wäre desaströs.

Ausserdem sickert in die Böden der Regenwälder genug Wasser, um noch hunderte von Kilometern entfernt die wasserführenden Schichten zu speisen: die tropischen Regenwälder Afrikas nähren die Quellen der ägyptischen Oasen bis kurz vor der Mittelmeerküste!

Der Reichtum des Regenwaldes nutzt uns allen

Neben ihrer biologischen Vielfalt und der Bedeutung für das globale Klima sind tropische Wälder wahre Schatzkammern. Unser Alltag ist voll von Erzeugnissen, die wir dem Regenwald verdanken. Darunter sind Gewürze, tropische Früchte wie Mangos und Papayas, aber auch Erzeugnisse wie Kaffee und Kakao!

Und auch Kautschuk, Palmöl oder Tropenhölzer sind aus dem Leben der Menschen in den Industriestaaten nicht wegzudenken.

Hinzu kommt die pharmazeutische Nutzung der „Regenwaldapotheke“, in der alljährlich neue Pflanzen entdeckt werden, die medizinisch nutzbar sind. In den Tiefen der Tropenwälder verbergen sich vermutlich Pflanzen, die Mittel gegen bis jetzt noch unheilbare Krankheiten enthalten. Mit dem Rückgang der Regenwälder zerstören wir unentdeckte Potenziale für zukünftige Generationen. Und nicht vergessen werden sollte auch, dass es noch immer Menschen gibt, die im und mit dem tropischen Wald leben – indigene Kulturen mit zum Teil jahrtausendealten Bräuchen und Sprachen, die zusammen mit dem Regenwald verschwinden. Obwohl sie als Bestandteil des menschlichen Kulturerbes schützenswert wären.

Regenwald unter Beschuss: So viel Regenwald verschwindet jährlich

Noch sind mehr als 13 Millionen Quadratkilometer der Kontinentalfläche von tropischen Regenwäldern bedeckt. Positiv lässt sich sagen, dass die Zerstörung der Wälder heute weniger schnell geschieht als noch vor einigen Jahren. Aber dennoch: mehr als 60.000 Quadratkilometer Regenwald gehen alljährlich verloren. Damit verschwindet auch die Heimat der Menschen und Tiere, die hier zuvor ihr Auskommen fanden.

Die Ursachen für die Zerstörung

Die Ursachen für die Waldrodung sind vielfältig. Zu den schlimmsten Verursachern gehört die Rodung für Weidelandgewinnung und Futtermittelanbau für die Massentierhaltung. Aber auch die Rodung zur Einrichtung von Palmölplantagen ist eine Ursache für Waldzerstörung. Auch das Vorkommen von Bodenschätzen unter dem Waldboden besiegelt oft das Schicksal von Waldbeständen. Und natürlich sind es nicht nur Grosskonzerne und Industrien, sondern auch Kleinbauern, die auf der Suche nach einer Existenzgrundlage dem Regenwald zu Leibe rücken.

Die Folgen des Kahlschlags

Mit jedem Stück Tropenwald, das verschwindet, schreitet die Abholzung weiter fort. Damit sterben nicht nur zahlreiche Arten aus, sondern das Weltklima gerät aus den Fugen und der Wasserkreislauf des Planeten wird beeinträchtigt. Nach grossflächigen Rodungen steigt das Risiko von Bodenerosion, Dürrekatastrophen und Überschwemmungen, auch Bergrutsche kommen häufiger vor. Deshalb geht der Schutz des Regenwaldes uns alle an. Die gesamte Menschheit ist auf die Schatzkammer Tropenwald, die Lunge der Erde, angewiesen. Und jeder kann einen Beitrag leisten. Schon kleine Änderungen im eigenen Konsumverhalten tragen dazu bei, die Belastung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten zu reduzieren. Das ist nicht schwierig und geht oft sogar mit einem verbesserten Lebensgefühl einher.

Der Schutz der Wälder: Was jeder Einzelne tun kann

Etwa beim bewussten Einkauf von Lebensmitteln – wer beim örtlichen Erzeuger in der Saison kauft, etwa auf dem Markt oder beim Bauern, bekommt hochwertige Produkte, oft ohne Plastikverpackung und in vielen Fällen aus kontrolliertem Anbau. Egal ob es sich um Obst und Gemüse oder Bio-Fleisch handelt, man schmeckt den Unterschied! Und so ganz nebenbei steigt man aus der globalen Logistik aus, die Lebensmittel rund um die Welt schippert, mit horrendem CO2-Ausstoss.

Wer noch einen Schritt weitergeht, kann das Auto stehenlassen, radeln oder zu Fuss gehen und damit der eigenen Gesundheit und dem Regenwald etwas Gutes tun. Auf jeden Fall gilt hier: keinen Biosprit tanken!

Auch den eigenen Papierverbrauch kann man reduzieren und auf Recycling-Produkte oder Alternativpapier umsteigen. Längst sind nicht mehr alle Alternativen unansehnlich grau! Dass man auf Plastik weitgehend verzichten sollte, ist selbstredend und macht mit hübschen Stofftaschen, die man überdies waschen kann, auch noch Spass!

Aktiv zur Wiederaufforstung beitragen

Die Abholzung von Regenwaldflächen ist nicht aller Tage Abend. Zahlreiche Organisationen wirken weltweit durch das Pflanzen von Bäumen dem Verlust der tropischen Wälder entgegen. Im Nationalpark  Sierra del Lacandón beispielsweise konnte eine Regenwaldfläche von 33.000 ha durch Spendengelder wieder aufgeforstet werden. Durch die Überwachung der Biodiversität und den Einsatz von Wald-Rangern können solche Gebiete gesichert und damit die Zerstörung gebremst werden. Am wirkungsvollsten ist ein langfristiger Schutz des Regenwaldes durch die Einbeziehung örtlicher Organisationen und der Entwicklung neuer Einnahmequellen für die Bewohner der betroffenen Gebiete.

Wir von NIKIN beteiligen uns am Schutz der Wälder. In Zusammenarbeit mit unserem Partner OneTreePlanted pflanzen wir für jeden Kauf in unserem Online-Shop einen Baum!

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