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NIKIN unterstützt «Texcircle»-Projekt der Hochschule Luzern

Ein Forschungsteam der Hochschule Luzern hat ein Ziel: unsere Gesellschaft muss lernen, den textilen Kreislauf zu schliessen. Wie das funktioniert, erforschte die Forschungsgruppe Produkt und Textil gemeinsam mit Unternehmen aus der Textilindustrie im Projekt «Texcircle», das NIKIN als Netzwerkpartner unterstützt hat. 

Man muss nicht zwangsläufig einen Fashionbrand haben, um sich der fehlenden Nachhaltigkeit dieser Branche bewusst zu sein. Mittlerweile gibt es täglich mindestens so viele humanitäre Katastrophen in Textilfabriken, wie Labels, die auf den Zug der «sustainable collections» aufspringen. Wo führt das hin? Wer diese und alle darauffolgenden Fragen fertig fragt, wird wohl zur unbequemen Wahrheit kommen, dass wir theoretisch alle aufhören sollten, Mode zu produzieren, bis die letzte Naht aller bestehenden Kleider re-used, re-cycled oder zur Unbrauchbarkeit getragen wurde. Würde das unser globales Problem wirklich lösen? Wahrscheinlich nicht.   

Bild: Unser Kleiderkonsum darf die Umwelt nicht belasten. ©HSLU

Textiler Kreislauf

Wir bei NIKIN haben schon viel erreicht, haben aber noch mindestens so viel vor uns. So geben wir täglich unser Bestes, uns im Bewusstsein dieser Fehlbarkeit zu entwickeln. Verbesserungen steuern wir auf verschiedenen Ebenen an, sei es beim Vertrieb, dem Design, der Sammlung oder Wiederverwendung von Material. So hatten wir bereits eine Reuse Collection lanciert, die aus teils recycelten Abfallstoffen älterer Editions produziert wurde. Für uns war diese Collection ein Sinnbild für Circularity und den bewussteren Umgang mit Ressourcen – aber (leider) noch nicht gelebter Alltag in der Modebranche. 


Bild: Robin und das Garn. ©Ivan Schnoz

Auf der Suche nach reinem Stoff

Auch für die Forscher*innen der Hochschule Luzern (HSLU) ist klar: wir müssen es schaffen, unsere alten Kleider viel besser zu verwerten als bisher, damit der textile Kreislauf geschlossen werden kann. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass alte Pullis oder T-Shirts nicht verbrannt oder zu Lappen verarbeitet werden, sondern zu neuer Kleidung, die wieder im Laden landet. Wie das funktionieren könnte, erforschten Tina Tomovic und das Team der Forschungsgruppe Produkt und Textil der HSLU gemeinsam mit Unternehmen aus der Industrie im Projekt «Texcircle» - welches NIKIN als Netzwerkpartner unterstützte.  


Bild: Ein Pulli-Prototyp. ©HSLU

Aus alten Jeans werden neue Pullis

Untersucht wurde die gesamte Recycling-Prozesskette, vom Sammeln der Altkleider übers Sortieren und dem anschließenden Reißen bis hin zum Spinnen des so gewonnenen Rohstoffs zu neuen Garnen und Vliesen. Im Rahmen des zweijährigen Projektes entstanden mehrere Prototypen auf der Basis der Alttextilien. So produzierte die Winterthurer Firma «Rieter» ein Garn für Pullover aus alten Jeans-Hosen. Muster liegen aktuell bei uns in Lenzburg, auf dem Arbeitstisch von NIKIN-Mitgründer Robin Gnehm. Da es noch Restgarn hat, möchten wir dem «Texcircle»-Projekt ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft ein zweites Leben schenken. Geplant ist eine Limited Collection im 2023. 

Mehr Informationen: 

#staytuned


Bild: Aus Blue-Jeans wurde ein Blue-Pulli. ©HSLU

Kommentar

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