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Plastic Free July®: das Wichtigste über Plastik

Plastic Free July®: keinen Plastik einen ganzen Monat. Doch was ist daran wichtig? Und wie lebe ich ohne Plastik? Wir sagen es dir!

Plastik am Meer

Keinen Plastik einen ganzen Monat. Das ist die Initiative von Plastic Free July®. Doch was ist daran wichtig? Warum macht es Sinn plastikfrei zu leben? In diesem Beitrag findest du Fakten sowie Wissenswertes zum Thema und wir erklären, was Kunststoff und Fruchtbarkeit miteinander zu tun haben.

Es gibt Situationen, wo Plastik Sinn machen kann, beispielsweise beim Thema Food Waste, also zum Schützen von Lebensmittel. Allerdings gibt es hier bereits Alternativen wie Verpackung aus Zuckerrohrabfällen. Diese Alternativen zu bevorzugen, wäre sinnvoll: alleine in der Schweiz werden 1 Million Tonnen Plastik pro Jahr verbraucht und jährlich gelangen 5000 Tonnen Plastik in die Umwelt.

Plastikhügel

Plastik ist Überall
Von den 1 Million Tonnen Plastik, welche wir hierzulande verbrauchen, sind 780 000 Tonnen Abfall, sprich werden nur einmal gebraucht. Der Rest ist in langfristiger Verwendung, beispielsweise beim Gebäudebau. Kunstoff ist nicht nur gleich Verpackungsabfall. Du findest ihn auch in Fahrzeugen, Haushalten, der Landwirtschaft und in Elektro-Artikel. Der gebrauchte Abfall wird zu 90% verbrannt, weiss eine Studie im Auftrag des Bundes aus dem Jahr 2020 zum Thema.

Fliegendes Plastik

Der unsichtbare Plastik
Während Makroplastik sichtbar ist und gut entfernt werden kann, stellt der unsichtbare Mikroplastik ein grosses Fragezeichen für die Gesundheit von Menschen und Umwelt dar. Denn je nach Plastik dauert das selbstständige Zersetzen bis zu mehreren 100 Jahren. Makroplastik kann durch die Bekämpfung von Littering und dem Schaffen eines Bewusstseins bei der Bevölkerung und Wirtschaft gut angegangen werden. Mikroplastik hingegen besteht aus kleinen Kunststoffteilen unter 5mm Durchmesser.

Plastic Facts

Weichmacher reduzieren Fruchtbarkeit
Die ganz kleinen Plastikteile sehen wir von blossem Auge nicht. Besonders wenn es sich um Plastik aus Verpackungen und des täglichen Gebrauchs handelt, ist Vorsicht geboten. Denn Weichmacher, auch Phthalate genannt, stecken in vielen Gegenständen wie beispielsweise Spielzeuge. Die Phthalate stehen unter dem Verdacht den Hormonhaushalt des Menschen zu beeinflussen. In Studien mit Tierversuchen wurde dies laut BAG bereits bestätigt, denn die Fruchtbarkeit reduzierte sich durch den Mikroplastik im Körper der Tiere. Der Weichmacher ist im Plastik nicht chemisch gebunden und gelangt so ins Wasser (bspw. von PET-Flaschen), in die Nahrung (bspw. von Frischhaltefolie) und auf die Haut (bspw. von Kosmetika).

via GIPHY

Lass dich inspirieren!
Doch wie kann man weniger Plastik brauchen? Wie kann ein plastikfreier Juli aussehen? Viele Ideen findest du bei Plastic Free July® wie auch bei uns den ganzen Monat über auf Instagram. Zudem bieten wir dir plastikfrei Alternativen wie die TreeBags und TreeShoppers wie auch die verschiedenen TreeBottles. Wir hoffen, die Inhalte inspirieren dich und auch du kannst hier und da auf Plastik verzichten. Happy Plastic Free July!

Kommentar

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